Pressemitteilungen

Wie sehen Muslime hospizliche Sterbebegleitung?

Vortrag und Spendenübergabe in den Räumen des Hospizvereins Bonn 

Bonn. 05. Oktober 2018. Der Hospizverein Bonn lädt im Oktober zu zwei Terminen. Die Presse wird am Mittwoch, 10. Oktober, um 15 Uhr in den Vereinsräumen, Junkerstraße 21, 53177 Bonn, zur Berichterstattung gebeten. Das Godesberger Kantatenorchester übergibt dem Vereinsvorstand eine Spende. Es handelt sich um den Erlös des Benefizkonzerts, den das renommierte Orchester am 10. Juni 2018 mit seinem Konzert in der Redoute zugunsten der hospizlichen Arbeit einspielte. „Wir wollten etwas für diesen Verein in unserem unmittelbaren Umfeld tun“, erklärt Orchestersprecherin Anne Beaumont. Das Orchester unterstütze die Arbeit für Schwerstkranke gerne.

 

Zu einem öffentlichen Termin wird am Mittwoch, 17. Oktober, ab 18 Uhr in der Junkerstraße 21 geladen. Der Arzt Dr. M. Zouhair Safar Al Halabi aus Düren spricht zum Thema „Sterbehilfe und Palliative Care aus islamischer Sicht.“ „Die Gelehrten und Gutachter der muslimischen Rechtsschulen von Sunniten und Schiiten lehnen die aktive Sterbehilfe sowie die Selbsttötung, die Beihilfe oder den ärztlich assistierten Suizid strikt ab“, erläutert der Fachexperte. Man sehe deshalb in hospizlicher und palliativer Arbeit eine sehr gute Alternative, die mit dem Sinn und Geist der islamischen Lehrbar vereinbar sei. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung unter Telefon 0228/62 90 69 00 gebeten. 

0228 / 62 906 900