Veranstaltungen & Aktuelles

Offener Gesprächskreis „OASE für Trauernde“

Eine Einladung an alle interessierten Betroffenen, gleich welchen nahen Menschen sie betrauern und unabhängig davon, wie lange der Tod dieses Menschen zurückliegt.
Fortlaufend 1 mal monatlich an jedem letzten Mittwoch eines Monats von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Junkerstr. 21, Bad Godesberg.


Nächster Termin: Mittwoch, 27. Februar 2019.
Keine Anmeldung erforderlich.

Bonner Beerdigungsinstitut dekoriert Schaufenster neu

Der Artikel über den Karneval und den Tod (und über die Arbeit des Hospizvereins Bonn) von Ebba Hagenberg-Miliu im General-Anzeiger Bonn (9.2.19) hat Folgen: 

Das Bonner Beerdigungsinstitut Hebenstreit & Kentrup hat daraufhin sein Schaufenster für die "tollen Tage" neu dekoriert: an sofort nach dem Motto des Kölschen Kanevalslieds: "So lange wir noch am Leben sind". Die gesamte General-Anzeiger Seite im Wochenend-Journal ziert ebenso die Auslage.

Foto: Hebenstreit & Kentrup

Bruno Glätsc Pixabay

"Su lang mir noch am läve sin"

Die Nachbarschaft des Hospizvereins in der Junkerstraße dürfte dieser Tage nicht schlecht gestaunt haben. Da sang, wo ansonsten der Bonner ambulante Begleitdienst für Sterbende organisiert wird, ein Referent doch wirklich Karnevalslieder. Der Hospizverein Bonn hatte mit Wolfgang Oelsner einen Kulturpreisträger der Deutschen Fastnacht geladen. Der intonierte das „Wir kommen alle alle alle in den Himmel“ des legendären Jupp Schmitz ebenso wie den alten Willi-Ostermann-Evergreen „Ich mööch zo Foß noh Kölle jon“. Und da speziell die zweite Strophe mit dem Versprechen „Un deit d’r Herrjott mich ens rofe“, also „und ruft Gott mich eines Tages“, klar, dann wird der Kölsche Jung natürlich auch dem Petrus an der Himmelspforte von seiner geliebten Heimatstadt erzählen. 

Hilfe für unheilbar Kranke in Bonn und Wachtberg

BAD GODESBERG. In den Räumen des Hospizvereins Bonn berichtet Koordinatorin Gudrun Müller gerade von ihrem morgendlichen Hausbesuch. „Eine unheilbar krebskranke Frau und ihr Lebensgefährte brauchen unbedingt Hilfe“, erläutert Müller den Kolleginnen Ines Baltes und Birgit Pledl. Müller hat dem Paar schon den Kontakt zu einem ambulanten Pflegedienst verschafft. „Aber die beiden kommen mit der Diagnose nicht zurecht. Und sie wollen, dass die Frau unbedingt zu Hause sterben kann.“

Baltes blättert schon in den Listen der Ehrenamtlichen, die nach einer Fortbildung des Hospizvereins in palliativen Fällen einsatzfähig sein werden. Müller, eine Theologin, schildert noch einmal die häusliche Situation. „Die Chemie zwischen unseren Ehrenamtlichen und den Menschen, die sie meist über längere Zeiten begleiten, muss einfach stimmen“, erläutert Baltes, eine Krankenschwester und Mediatorin. 

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