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Benefizkonzert am 25.10.19

Über die Vergänglichkeit des Lebens: Benefizkonzert mit Brahms-Werken zugunsten des Hospizvereins Bonn 

Der Hospizverein Bonn und seine Hospizstiftung stehen seit vielen Jahren für verantwortungsvolle Hospizarbeit im linksrheinischen Bonn und in Wachtberg. Um diese ambulante Begleitung für Sterbende zu finanzieren, sind sie auf Spenden angewiesen. 

Der Verein lädt nun zu einem Benefizkonzert in die Schlosskirche ein. Aufgeführt werden zwei besonders innige Werke von Johannes Brahms über die Vergänglichkeit allen Lebens, die zudem einige Bonn-Bezüge aufweisen:

- Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in G-Dur, op. 78 

- Trio für Horn, Violine und Klavier in Es-Dur, op. 40

 

Zeit:  Freitag, 25. Oktober 2019, 19 Uhr

Ort:   Schlosskirche der Universität, An der Schlosskirche 4, 53113 Bonn

 

Es musizieren:

- Franziska Hoelscher, Violine

- Severin von Eckardstein, Piano

- Teunis van der Zwart, Horn 

 

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Hospizstiftung gebeten.

 

Die Stücke:

Johannes Brahms war über das Ehepaar Robert und Clara Schumann der Stadt Bonn über Jahre verbunden. Seine Violinsonate in G-Dur von 1879 widmete er seinem Patensohn, dem Geiger Felix Schumann, der im Alter von nur 24 Jahren verstorben war. Im November 1879 wurde die zwischen Dur und Moll, Gelöstheit und Melancholie wechselnde Sonate in Bonn uraufgeführt. Clara Schumann liebte besonders die Anklänge an Brahms` „Regenlied“ und „Nachklang“.

Das Horntrio in G-Dur wird ebenfalls von einem die Trauer nachempfindenden Ton bestimmt. Es entstand wenige Monate nach dem Tod von Brahms Mutter. Im Adagio klingt ein Wiegenlied an. Das Werk ist für jeden Hornisten ein Paradestück. Es spiegelt die lebenslange Faszination des Komponisten für das Naturhorn, also ein ohne Ventile zu spielendes Instrument. 

 

Konzertkoordination: 

Claudia von Arnim

 

Verein und Stiftung: Der 1997 gegründete Hospizverein Bonn steht mit seiner Hospizstiftung für verantwortungsvolle Hospizarbeit im linksrheinischen Bonn und in Wachtberg. Seine haupt- und ehrenamtlichen Sterbebegleiter unterhalten ein ambulantes Hospiz, kommen also zu Kranken nach Hause und in Heime. Dazu arbeiten sie in enger Partnerschaft im stationären Hospiz am Waldkranken-haus der Johanniter in Bad Godesberg mit. 

 

Foto: Universität Bonn, Hans Schafgans

 

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